Purecore Metals (TSXV: PURE, ISIN: CA7459371026, WKN: A42ABN) baut seit dem Börsengang im Mai 2026 ein Portfolio für die Megatrends Elektrifizierung, Rüstung und Hartwährungen auf. Mit Bankier in British Columbia und der neuen Uranoption Yurchison stehen nun zwei Projekte im Portfolio.
Investment-Highlights:
- Klar umrissenes Portfoliokonzept für drei strukturelle Metall-Megatrends
- Fokus auf Frühphasenprojekte in Tier-1-Jurisdiktionen wie den USA und Kanada
- Exploration auf dem Erstprojekt Bankier in British Columbia bereits angelaufen
- Neue Option auf Uranprojekt im Athabasca-Becken
- Historische Vorkommen mit Anomalien in Kupfer, Molybdän, Gold, Silber und Uran
- Management mit akquisitionsgetriebener Wachstumsstrategie
- Sehr niedrige Marktkapitalisierung von rund 11 Millionen Euro als Einstiegschance
Während viele Explorer oft auf ein einzelnes Metall setzen, verfolgt Purecore Metals einen anderen Weg. Das im Mai 2026 an der Canadian Stock Exchange gestartete Unternehmen will ein Portfolio aus mehreren Frühphasenprojekten aufbauen, das gezielt auf strukturelle Megatrends der kommenden Jahrzehnte zugeschnitten ist: Elektrifizierung und saubere Energie, Rüstung und Sicherheit sowie Metalle als Wertanlage. CEO Peter Berdusco bringt dabei aus seiner Zeit als Bergbaumanager Erfahrung in der Leitung von Explorations- und Entwicklungsunternehmen in ganz Nord- und Südamerika mit. „Wir bauen ein Unternehmen auf, das sich an den Materialien orientiert, die die Welt tatsächlich benötigt“, beschreibt er die Strategie. Die Energiewende, der Wiederaufbau westlicher Industriekapazitäten und der Wettlauf um sichere Lieferketten sind strukturelle Entwicklungen, die wahrscheinlich noch über Jahrzehnte anhalten.
Drei Megatrends als gemeinsames Fundament
Der erste Megatrend, Elektrifizierung und saubere Energie, dreht sich vor allem um Kupfer, Silber und Uran. Solarparks, Windräder und Elektrofahrzeuge benötigen erhebliche Mengen dieser Metalle, ein Elektroauto etwa rund dreimal so viel Kupfer wie ein Verbrennerfahrzeug. Wood Mackenzie rechnet bis 2035 mit einem Anstieg der globalen Kupfernachfrage auf bis zu 50 Millionen Tonnen, was einer Verdopplung des Nachfragewachstums der vergangenen 15 Jahre entspräche. Fortune Business Insights prognostiziert für den globalen Kupfermarkt ein Wachstum von rund 280 Milliarden auf 467 Milliarden US-Dollar bis 2034. Auf der Angebotsseite bremsen sinkende Erzgehalte etablierter Minen sowie lange Entwicklungszeiten von oft 15 Jahren und mehr das Wachstum.
Parallel erlebt die Kernkraft eine Renaissance, da viele Länder Reaktorlaufzeiten verlängern und neue sowie kleine modulare Reaktoren (SMR) planen. TD Cowen geht von einem Anstieg der Urannachfrage um 39 Prozent bis 2030 aus, während ein wesentlicher Teil des bisherigen Angebots aus Russland und zunehmend auch Kasachstan aus geopolitischen Gründen wegfallen dürfte.
Der zweite Megatrend zielt auf Rüstung und Sicherheit. Steigende Verteidigungsbudgets, für NATO-Mitglieder wird bis 2035 ein Anstieg auf 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwartet, treiben die Nachfrage nach Molybdän, Zink, Silber, Uran und Seltenen Erden, die für Munition, Fahrzeuge, Elektronik und gehärtete Infrastruktur benötigt werden.
Der dritte Baustein schließlich betrifft Gold und Silber als klassische Hartwährungen. Steigende Staatsschulden, anhaltende Inflation und schwaches Wachstum lassen das Vertrauen in etablierte Währungen schwinden, was sich in den vergangenen Jahren bereits deutlich in steigenden Edelmetallpreisen niedergeschlagen hat.
Bankier und Yurchison erste des Portfoliobausteine
Als erstes Projekt hat Purecore Metals mit Bankier ein zu 100 Prozent eigenes Explorationsprojekt in der Okanagan-Region in British Columbia ins Portfolio aufgenommen, rund 22 Kilometer westlich von Peachland und nahe der historischen Brenda-Mine, einer früher produzierenden Kupfer-Molybdän-Mine, die derzeit saniert wird.
Geologisch liegt dem Grundstück ein komplexes Intrusionssystem aus Granodiorit und Granit zugrunde, durchzogen von zahlreichen Alaskit-Gängen, in denen hydrothermale Lösungen im Laufe der Erdgeschichte Metalle abgelagert haben könnten. Bisherige Untersuchungen identifizierten mit Glad, Bankier und HP drei im offiziellen MINFILE-Register (computergestütztes Mineralinventar-System) verzeichnete Vorkommen sowie geochemische Anomalien in Kupfer, Molybdän, Gold, Zink, Silber, Blei und Uran. Dies spricht für ein Multimetall-Potenzial auf der Liegenschaft. Im Mai 2026 beauftragte Purecore Metals einen auf die Okanagan-Region spezialisierten Dienstleister mit Planung und Durchführung des diesjährigen Explorationsprogramms. Ende Mai startete das Feldprogramm mit systematischer Prospektion und geologischer Kartierung, ergänzt durch eine MMI-Bodenprobenahme, um eine bereits 2022 und 2023 erhobene Datenbank zu vervollständigen und konkrete Bohrziele einzugrenzen.
Mitte Juli folgte der nächste Schritt beim Portfolioaufbau: Purecore Metals gab eine Absichtserklärung mit Skyharbour Resources (TSXV: SYH, ISIN: CA8308166096, WKN: A2AJ7J) bekannt, über die man sich eine Option auf bis zu 100 Prozent am Uranprojekt Yurchison sichern kann. Die Liegenschaft umfasst 22 Claims mit rund 35.000 Hektar im Wollaston Domain des Athabasca-Beckens in Nord-Saskatchewan, nur etwa 75 Kilometer südlich von Camecos (TSX: CCO, ISIN: CA13321L1085, WKN: 882017) Rabbit-Lake-Mine und direkt an einer Autobahn gelegen.
Historische Arbeiten aus den 1960er- bis 1980er-Jahren, ergänzt um neuere Luftvermessungen aus den Jahren 2022 und 2023, wiesen in Schürfgruben Uranwerte von bis zu 0,30 Prozent U3O8 sowie Molybdängehalte von bis zu 6.400 ppm nach, wobei der Großteil des Grundstücks bislang kaum weiter exploriert wurde. Damit fügt sich Yurchison passgenau in das Elektrifizierungs- und Uranthema des Unternehmens ein und ergänzt Bankier um ein zweites, geologisch aussichtsreiches Standbein.
Börsengang, Finanzierung und Ausblick
Seit Mitte Mai 2026 notiert die Purecore-Aktie an der Canadian Stock Exchange, seit Anfang Juni zusätzlich in Frankfurt. Kurz nach dem Zweitlisting kündigte das Unternehmen eine Privatplatzierung über 1,5 Millionen Einheiten zu je 1 CAD an, wobei jede Einheit aus einer Aktie und einer Kaufoption mit drei Jahren Laufzeit und einem Ausübungspreis von 2 CAD besteht. Zusätzlich wurden im Rahmen des Börsengangs 700.000 Aktienoptionen sowie 1,5 Millionen Restricted Share Units an Management und Berater ausgegeben, was für eine enge Interessenausrichtung zwischen Führung und Aktionären spricht. Mit Dr. Ted Rygas als technischem Berater, einem früheren Forschungsingenieur bei Cameco mit Spezialisierung auf Urananreicherung, holte sich das Unternehmen zudem gezielt Fachwissen für das Uranthema ins Team, das mit der Yurchison-Option nun noch stärker in den Fokus rückt.
Gelingt es Purecore Metals, sein Portfolio wie geplant über Zukäufe und eigene Exploration in allen drei Megatrendbereichen auszubauen, könnte die Aktie einen breit diversifizierten Zugang zu den strukturellen Metallthemen der kommenden Jahrzehnte bieten. Der Erfolg hängt dabei maßgeblich davon ab, ob sich die ersten Explorationsergebnisse bei Bankier bestätigen, ob die Yurchison-Option in eine endgültige Vereinbarung mündet und ob dem Management weitere überzeugende Projektakquisitionen gelingen. Bei einer Marktkapitalisierung von aktuell nur rund 11 Millionen Euro bietet die Aktie risikobewussten Anlegern einen frühen Einstieg in ein Unternehmen, das gleich drei der derzeit meistdiskutierten Rohstoff-Megatrends unter einem Dach bündeln will.